Ermögliche deinem Rücken seine 3-Dimensionalität…..
und er sorgt dafür, dass du in deinem Alltag aktiv bist und mit Freude deine Themen erledigst.

Dein Rücken ist die Basis für viele Bewegungen.
Dafür wäre er gerne mehrdimensional beweglich.
Allerdings verhalten wir uns oft so, als wäre er eine Fläche.


Dies entsteht oftmals durch unser bewusstes – oder auch unbewusstes Bild, das wir uns vorm Rücken machen.
Stelle dir deinen Rücken einmal bildlich vor.
Fast jeder hat hier das Bild einer Fläche, eines Rechtecks.
Das ändert sich aber, sobald wir uns bewusst machen, wie der Rücken unsere Bewegungen führt, und wie er dafür seine Verbindungen aufbaut.

Selbst wenn wir einmal annehmen, dass er wirklich nur eine Fläche ist,
ergeben sich bereits viele verschiedene Richtungen.
So ist der Rücken zum Beispiel der verbindende Bereich zwischen Nacken und Becken.
Das ist für unseren Verstand völlig klar, denn er befindet sich, rein von seiner Platzierung her,
zwischen Nacken und Becken.

Wenn du diese Verbindung bewusster werden lässt, dann erlaube auch dem Rücken,
dass er in beide Richtungen wirklich Kontakt aufnimmt.
Ein Teil des Rückens zieht sanft nach oben, ein Teil sanft nach unten –
und das möglichst zur gleichen Zeit.
Spürst du, wie dadurch Bewegung in deinen Rücken kommt?

Dies bedeutet, dass wir automatisch Nacken und Becken in Bewegung bringen, wenn wir den Rücken bewegen.
Rückenbewegung kann somit Nacken- oder Beckenverspannungen lösen.

Diese Bewegungs-Reaktionen sind möglich durch Muskel- und damit Faszienverbindungen, die zwischen Nacken, Rücken und Becken verlaufen.


Genauso verhält sich das auch in der Breite.
Jede deiner Armbewegungen beginnt im Rücken.
Deine Armbewegungen sind sogar bis zu deiner Wirbelsäule verbunden.
Je nach Art der Bewegung, teilweise auch durch die Höhe an Armbewegungen.
So sind deine Arme zum Beispiel mit der Brustwirbelsäule, zwischen deinen Schulterblättern verbunden.
Genauso aber auch zu deiner Rückenmitte, und auch zum Becken, zu deinem Kreuzbein.




Wenn du dir alle dieses Linien vorstellst, dann entsteht bereits durch das Ausgehen von einer Fläche eine Vielfalt an Richtungen.



Nimm nun eine weitere Richtung dazu, die vielleicht sogar wichtigste für den Rücken:
der Kontakt nach hinten.
Dem Verstand ist völlig klar, dass der Rücken am Körper hinten ist.
Doch eingesetzt wird dies meist nicht – vor allem nicht bewusst.

Spüre bitte einmal zu deinem Rücken hin – ideal ist dies möglich mit geschlossenen Augen.
Wie sehr klebt der Rücken an dir dran?
Erlaube deinem Rücken bitte, dass er nach hinten tasten darf.
Stell dir das am besten vor, als würde er mit vielen Sensoren, die am Rücken verteilt sind, den Raum, der hinter dir ist, tasten darf.

Wenn du das ermöglichst, wirst du sofort eine veränderte Haltung bei Nacken und Kopf bemerken können.
Und spürst du, wie es eine Veränderung in deiner Präsenz und auch deiner inneren Stärke auslöst?

Der Rücken deckt somit schon beinahe alle Richtungen ab:
oben und unten durch Nacken-Becken-Verbindung,
die vielfachen Seiten alleine schon für die Armführung – und da gibt es noch einige Verbindungen mehr,
und das Zurücktasten


Somit „fehlt“ eigentlich nur noch die Vorderseite.
Und jetzt wird’s wirklich spannend.

Denn besondere die vordere Richtung ermöglicht dir totale Lebendigkeit, Aktivität und gleichzeitig besondere Präsenz in deinem Alltag.


Sobald der Rücken nach hinten tastet,
entsteht in deinem inneren mehr Raum.
Vielleicht kannst du dir das bildlich vorstellen:
klebt der Rücken an dir oder schiebt sogar nach innen, nimmt dir das Raum in deinem Inneren weg.
Darf er nach hinten tasten, steht mehr Raum innen zur Verfügung.


Warum der Rücken an dir oft klebt oder sogar nach innen schiebt,
hat einen einfachen Grund:
wir leben in unserem Alltag oft ein sehr hohes Tempo.
Je schneller etwas erledigt werden sollte, umso mehr drängen wir körperlich nach vorne.
So als möchten wir durch den Körper helfen, alles noch schneller weiter vorwärts zu pushen.


Darum bringt es dich auch augenblicklich zu mehr Gelassenheit, wenn der Rücken nicht weiterhin nach vorne pusht, sondern nach hinten tasten darf.

Noch mehr ermöglicht dir aber dazu dein innerer Raum.
Tastet der Rücken nach hinten, und entsteht so mehr Raum in deinem Inneren,
können sich nun deine Organe ideale ausbreiten und bewegen.
Als erstes gehören dazu deine Nieren.
Ist der Rücken hinten, haben sie mehr Platz und beginnen sich aktiver zu bewegen.
Und deine Nieren gehören zu deinen größten Energiespendern.
Ebenso beweglicher wird das Zwerchfell.
Der große innere Muskel zwischen Brustkorb und Bauchraum kann wieder frei zu schwingen beginnen und kümmert sich so um aktivere Bewegung deiner Organe.


Stelle dir deine Organe wie ein großes Orchester vor.


Jedes deiner Organe bewegt sich mehrere Male pro Tag.
Jedes Organ bewegt sich in einem anderen Tempo.
Jedes Organ bewegt sich in eine andere Richtung und unterschiedlich weit.

Alle deine Organe sind miteinander verbunden.
Kannst du dir nun – völlig abstrakt – vorstellen, WIE viel Bewegung sich in dir abspielt?
Jedes Organ beeinflusst jedes andere Organ – dazu die vielen verschiedenen Rhythmen und Tempo.

Jetzt, wo die Organe durch deinen Rücken auch noch mehr Platz haben,
um das voll und ganz auszukosten, entsteht eine totale Lebendigkeit in dir.
…..die sich natürlich sofort direkt auf dein Gehirn auswirkt.
Lebendigkeit im Denken genauso wie in deinem Körper.


Und das alles „nur“ durch deinen Rücken ausgelöst, falls er 3-dimensional sein darf:
nach oben und unten
mehrfach zur Seite
nach hinten

und dadurch der Raum VOR dem Rücken, der so richtig in Schwung kommen darf.






Möchtest du mir schreiben, wie dieses Thema, diese Übung bei dir wirkt?
Oder hast du Fragen dazu?
Dann schreib mir doch gerne unten ein Kommentar.
Ich freu mich, von dir zu hören.


Und wenn du Übungen gerne ausprobieren möchtest –
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– deine innere Stärke
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– die dir Leichtigkeit geben für Körper und Denken.

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Gönne es dir, durch deinen Rücken für deine Lebendigkeit selber zu sorgen :-).
Ich wünsche dir gutes Gelingen dabei :-)

Deine Ulrike Bauer





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