Ermögliche deinem Rücken seine 3-Dimensionalität…..
und er sorgt dafür, dass du in deinem Alltag aktiv bist und mit Freude deine Themen erledigst.

Dein Rücken ist die Basis für viele Bewegungen.
Dafür wäre er gerne mehrdimensional beweglich.
Allerdings verhalten wir uns oft so, als wäre er eine Fläche.


Dies entsteht oftmals durch unser bewusstes – oder auch unbewusstes Bild, das wir uns vorm Rücken machen.
Stelle dir deinen Rücken einmal bildlich vor.
Fast jeder hat hier das Bild einer Fläche, eines Rechtecks.
Das ändert sich aber, sobald wir uns bewusst machen, wie der Rücken unsere Bewegungen führt, und wie er dafür seine Verbindungen aufbaut.

Selbst wenn wir einmal annehmen, dass er wirklich nur eine Fläche ist,
ergeben sich bereits viele verschiedene Richtungen.
So ist der Rücken zum Beispiel der verbindende Bereich zwischen Nacken und Becken.
Das ist für unseren Verstand völlig klar, denn er befindet sich, rein von seiner Platzierung her,
zwischen Nacken und Becken.

Wenn du diese Verbindung bewusster werden lässt, dann erlaube auch dem Rücken,
dass er in beide Richtungen wirklich Kontakt aufnimmt.
Ein Teil des Rückens zieht sanft nach oben, ein Teil sanft nach unten –
und das möglichst zur gleichen Zeit.
Spürst du, wie dadurch Bewegung in deinen Rücken kommt?

Dies bedeutet, dass wir automatisch Nacken und Becken in Bewegung bringen, wenn wir den Rücken bewegen.
Rückenbewegung kann somit Nacken- oder Beckenverspannungen lösen.

Diese Bewegungs-Reaktionen sind möglich durch Muskel- und damit Faszienverbindungen, die zwischen Nacken, Rücken und Becken verlaufen.


Genauso verhält sich das auch in der Breite.
Jede deiner Armbewegungen beginnt im Rücken.
Deine Armbewegungen sind sogar bis zu deiner Wirbelsäule verbunden.
Je nach Art der Bewegung, teilweise auch durch die Höhe an Armbewegungen.
So sind deine Arme zum Beispiel mit der Brustwirbelsäule, zwischen deinen Schulterblättern verbunden.
Genauso aber auch zu deiner Rückenmitte, und auch zum Becken, zu deinem Kreuzbein.




Wenn du dir alle dieses Linien vorstellst, dann entsteht bereits durch das Ausgehen von einer Fläche eine Vielfalt an Richtungen.



Nimm nun eine weitere Richtung dazu, die vielleicht sogar wichtigste für den Rücken:
der Kontakt nach hinten.
Dem Verstand ist völlig klar, dass der Rücken am Körper hinten ist.
Doch eingesetzt wird dies meist nicht – vor allem nicht bewusst.

Spüre bitte einmal zu deinem Rücken hin – ideal ist dies möglich mit geschlossenen Augen.
Wie sehr klebt der Rücken an dir dran?
Erlaube deinem Rücken bitte, dass er nach hinten tasten darf.
Stell dir das am besten vor, als würde er mit vielen Sensoren, die am Rücken verteilt sind, den Raum, der hinter dir ist, tasten darf.

Wenn du das ermöglichst, wirst du sofort eine veränderte Haltung bei Nacken und Kopf bemerken können.
Und spürst du, wie es eine Veränderung in deiner Präsenz und auch deiner inneren Stärke auslöst?

Der Rücken deckt somit schon beinahe alle Richtungen ab:
oben und unten durch Nacken-Becken-Verbindung,
die vielfachen Seiten alleine schon für die Armführung – und da gibt es noch einige Verbindungen mehr,
und das Zurücktasten


Somit „fehlt“ eigentlich nur noch die Vorderseite.
Und jetzt wird’s wirklich spannend.

Denn besondere die vordere Richtung ermöglicht dir totale Lebendigkeit, Aktivität und gleichzeitig besondere Präsenz in deinem Alltag.


Sobald der Rücken nach hinten tastet,
entsteht in deinem inneren mehr Raum.
Vielleicht kannst du dir das bildlich vorstellen:
klebt der Rücken an dir oder schiebt sogar nach innen, nimmt dir das Raum in deinem Inneren weg.
Darf er nach hinten tasten, steht mehr Raum innen zur Verfügung.


Warum der Rücken an dir oft klebt oder sogar nach innen schiebt,
hat einen einfachen Grund:
wir leben in unserem Alltag oft ein sehr hohes Tempo.
Je schneller etwas erledigt werden sollte, umso mehr drängen wir körperlich nach vorne.
So als möchten wir durch den Körper helfen, alles noch schneller weiter vorwärts zu pushen.


Darum bringt es dich auch augenblicklich zu mehr Gelassenheit, wenn der Rücken nicht weiterhin nach vorne pusht, sondern nach hinten tasten darf.

Noch mehr ermöglicht dir aber dazu dein innerer Raum.
Tastet der Rücken nach hinten, und entsteht so mehr Raum in deinem Inneren,
können sich nun deine Organe ideale ausbreiten und bewegen.
Als erstes gehören dazu deine Nieren.
Ist der Rücken hinten, haben sie mehr Platz und beginnen sich aktiver zu bewegen.
Und deine Nieren gehören zu deinen größten Energiespendern.
Ebenso beweglicher wird das Zwerchfell.
Der große innere Muskel zwischen Brustkorb und Bauchraum kann wieder frei zu schwingen beginnen und kümmert sich so um aktivere Bewegung deiner Organe.


Stelle dir deine Organe wie ein großes Orchester vor.


Jedes deiner Organe bewegt sich mehrere Male pro Tag.
Jedes Organ bewegt sich in einem anderen Tempo.
Jedes Organ bewegt sich in eine andere Richtung und unterschiedlich weit.

Alle deine Organe sind miteinander verbunden.
Kannst du dir nun – völlig abstrakt – vorstellen, WIE viel Bewegung sich in dir abspielt?
Jedes Organ beeinflusst jedes andere Organ – dazu die vielen verschiedenen Rhythmen und Tempo.

Jetzt, wo die Organe durch deinen Rücken auch noch mehr Platz haben,
um das voll und ganz auszukosten, entsteht eine totale Lebendigkeit in dir.
…..die sich natürlich sofort direkt auf dein Gehirn auswirkt.
Lebendigkeit im Denken genauso wie in deinem Körper.


Und das alles „nur“ durch deinen Rücken ausgelöst, falls er 3-dimensional sein darf:
nach oben und unten
mehrfach zur Seite
nach hinten

und dadurch der Raum VOR dem Rücken, der so richtig in Schwung kommen darf.






Möchtest du mir schreiben, wie dieses Thema, diese Übung bei dir wirkt?
Oder hast du Fragen dazu?
Dann schreib mir doch gerne unten ein Kommentar.
Ich freu mich, von dir zu hören.


Und wenn du Übungen gerne ausprobieren möchtest –
ich habe kostenlose Übungen für dich:
Übungen für
– deine innere Stärke
– die dir neue Energie geben für deinen Alltag
– die dir Leichtigkeit geben für Körper und Denken.

Hier findest du die Übungen – ich freu mich, wenn du sie dir gönnen möchtest:
Kostenlose Übungen
Du findest sie bei diesem link gleich nach meinem Video


Gönne es dir, durch deinen Rücken für deine Lebendigkeit selber zu sorgen :-).
Ich wünsche dir gutes Gelingen dabei :-)

Deine Ulrike Bauer





Ein einzelner Tag kann oftmals eine unfassbare Anzahl an Situationen haben.
Und im Grunde möchten wir in jeder dieser Situationen aktiv sein.

Gespräche, die wir führen,
Pläne, die wir ausarbeiten,
Themen, die wir umsetzen,
jeder Bereich für dich fordert unsere gesamte Aufmerksamkeit ein.

Wir möchten aktiv sein, wach sein, aufmerksam, um alles wichtige erfassen und auch noch umsetzen zu können.
Und das erst recht, wenn wir Themen umsetzen, die uns wichtig sind, von denen wir uns versprechen, dass sie sich optimal entwickeln sollten.

Das, was wir am Abend, nach einem anstrengenden Tag dafür tun können, um Energie zu tanken, reicht unmöglich aus.
Die Aktivitäten während eines Tages sind um vieles länger, als die Energie, die wir abends auftanken könnten.
Einmal abgesehen davon, dass es uns mit Sicherheit auch abends nicht gelingt, denn auch zu Hause oder in der Freizeit ist nicht einfach nur Zeit für uns selber da.
Und da dann auch noch die Ruhe zu haben, wirklich aufzutanken, das ist manchmal einfach nicht möglich.

Das heißt, was wir wirklich brauchen, sind Möglichkeiten, bereits DIREKT IM ALLTAG.

Und hier haben wir fantastische Möglichkeiten, wie uns der Körper dabei unterstützen kann.
Ein Wach sein, ein Aktiv sein, mitten im Alltag.

Wirklich wach sind wir, wenn wir dem Körper ermöglichen, ein Körper zu sein.
Wenn du an Mathematik oder Physik denkst, dann ist ein Körper immer dann ein Körper, wenn Wände und dadurch einen Innenraum hat.
Genauso ist es auch mit unserem Körper.
Die „Wände“ sind die Haut, sind die verschiedenen Richtungen:
oben, unten, rechts, links, vorne und hinten.

Haben wir den Körper in alle Richtungen aktiviert, sind wir präsent, wir fühlen uns wach.
Diese Richtungen aktivierst du, indem du bewusst nach allen Seiten den äußeren Raum kontaktierst.
Das kann Kontakt zu allem sein, was du im Moment berührst, oder auch Kontakt zur Luft.
Suche in alle Richtungen den Kontakt nach außen.

Sobald du diese Richtungen alle – möglichst gleichzeitig – nach außen kontaktierst, hast du, so wie jeder andere Körper, einen inneren Raum zur Verfügung.

Diesen Raum verlieren wir im Alltag oft, wir fühlen uns flächig.
Was zur Folge hat, dass wir uns auch so bewegen – wir machen oft Bewegungen, die nur zur Seite oder nur nach vorne sind.


Wie du dies ändern kannst?

Indem du damit beginnst, deine Bewegung wieder groß in den Raum hinein zu machen.
Denn so wie du deinen inneren Raum brauchst, brauchst du genauso auch den äußeren Raum rund um dich:
zum einen, um deinen eigenen Richtungen zu diesem äußeren Raum zu kontaktieren,
zum anderen, um dich in diesem äußeren Raum zu bewegen.

Du machst das natürlich in deinen Bewegungen automatisch.
Klar bewegst du Arme oder Beine automatisch hinein in diesen äußeren Raum.
Alleine wenn du nach etwas greifst, bewegst du dich in diesen Raum hinein.

Entscheidend ist allerdings, wie groß machst du deine Bewegung.
Und – wie bewusst ist dir die große, raumgreifende Bewegung.



Diese große Bewegung haben wir tatsächlich durch unsere Gewohnheiten im Alltag in den letzten Jahren verlernt.
Gründe dafür:
zum Beispiel die Technik.
So genial die Technik für uns ist, so sehr müssen wir darauf achten, dass wir körperlich ausgleichen.
Beobachte die einmal: wenn du mit Technik aktiv bist, sind deine Bewegungen sehr zurückhaltend, sehr minimalistisch.
Vor allem dann, wenn wir am Computer, Smartphone, Handy, TV,….. aktiv sind.
Und dazu kommt, dass Körper und Gehirn das abspeichern, was wir viel „üben“ – das heißt, was wir richtig oft machen.
So speichert der Körper in der heutigen Zeit diese kleinen Bewegungen ab, nach dem Motto: was du oft machst, erkennt der Körper als richtig an.

Ein zweiter Grund, warum wir Bewegung verkleinert haben:
ich denke, wenn ich dir das Folgende beschreibe, wird es dir schnell klar sein.
Ein Kleinkind, ein Baby, macht von Natur aus große Bewegungen.
Es greift nach außen, macht sich so groß wie möglich, um etwas zu erreichen.
Und warum macht das Baby das?
Weil es neugierig ist, weil es wissen möchte, wie sich etwas anfühlt.
Und nun stellt sich die Frage: wie neugierig ist heutzutage der Erwachsene noch?
Wie viel von der äußeren Welt möchte er mit echter Neugierde wissen?
Wissen im Sinne von „Leben lernen“ und nicht im Sinne von Wissen aus Büchern übernehmen.
Wir möchten oftmals Ruhe vor dieser äußeren Welt – was wieder zur Folge hat, dass wir uns auch in der Bewegung zurückziehen, nach innen ziehen.


Und ein dritter Grund, der folgert aus einem sehr natürlichen Gesetz heraus.
Wir sind im Alltag sehr gefordert, haben dadurch oft das Gefühl, dass wir uns zu sehr in dem verlieren, was rund um uns passiert.
Überall werden wir gebraucht, jeder möchte etwas von uns.
Und dabei vergessen wir oft auf uns selber.
Nun haben wir das Bedürfnis, uns zu zentrieren.
Was wirklich hervorragend ist.
Wichtig ist nun aber, dass wir uns nicht nur zentrieren.
Denn durch zu viel Zentrieren in uns passiert wieder, dass wir auch die Bewegung aus dem Außen zurückziehen.

Was wir brauchen, um einen Körper zu haben, und keine Fläche,
um den idealen Ausgleich zur großen Bewegung anstatt nur Rückzug zu finden,
ist das ausgewogene Verhältnis zwischen innen und außen.

Das ideale Verhältnis zwischen:
gut bei dir selber und gleichzeitig aber auch den äußeren Raum wahrzunehmen und zu nützen.

Und um den äußeren Raum zu nützen, gilt es, große, raumgreifende Bewegung zu machen.
Dadurch erreichen wir, dass wir 3-dimensional werden.
Und vor allem, dass uns die eigene 3D-Bewegung bewusst wird.
Natürlich sind auch kleine Bewegung 3-dimensional. Allerdings ist uns das nicht bewusst, da uns in der Beobachtung die räumliche Wahrnehmung fehlt.
Kleine Bewegung erscheinen uns rasch als Linie, als so minimal, dass wir die Dimensionen nicht spüren können.
Dieses Spüren brauchen wir aber.


Diese 3-Dimensionalität ist alleine deshalb schon so wichtig,
weil von Natur aus unser gesamter Körper 3D ist.
Jedes einzelne Teil im Körper ist 3D.
Wir haben keinen einzigen geraden Teil in unserem Körper.
Alles ist in Bogenform oder spiralig: jeder Knochen, jeder Muskel, jede Verbindung in uns.

Genauso auch die Sinne.
Und über die empfangen wir ja alle Informationen.
Durch die Sinne und durch das Greifen in den Raum.

Versuche es einmal:
mache große Bewegungen nach außen.
Du wirst es kaum schaffen, eine wirklich gerade Bewegung zu machen.
Je größer du dich bewegst, desto bogenförmiger wird deine Bewegung.
Und du wirst automatisch Bewegungen in verschiedene Richtungen machen. Du beginnst, die Richtungen rund um dich zu nützen.
Du wirst, innen wie außen, 3D.


Und das macht wach. Alleine dadurch wirst du wesentlich präsenter, wesentlich aktiver werden.

Erlaube dir, dass du
1.
deinen Körper in alle Richtungen nach außen kontaktierst
und
2.
dass deine Bewegung – auch im Alltag – immer wieder einmal groß sein darf, in alle Richtungen nach außen.

Greife zum Beispiel bewusst mit großer Bewegung nach etwas.

Diesen Ausgleich zwischen deinem Innen und dem Außen kannst du körperlich auch noch spezieller nützen.
In der Körperbewegt-Methode wende ich hier viele verschiedene Themen ein.
Ein Besonderes möchte ich dir hier gerne mitgeben:

Nütze deine Schlüsselbeine, um wacher zu werden.
Erlaube deinen Schlüsselbeinen, dass sie breit sein dürfen.
Richte dich so aus, dass sie wie 2 breite Wege sein dürfen.
Die Schlüsselbein beginnen ja nur wenig unterhalb von deinem Hals und reichen bis zu den Schultergelenken.
Stell dir nun bitte vor, dass sie sogar noch breiter sein dürfen.

Lass dabei ein Bild deiner Fantasie entstehen – und stell dir Schlüsselbeine vor, wie breite Wege, einer nach links, der andere nach rechts.
Wege, die über deine Schultern hinaus reichen, bis an die Luft.
So ähnlich wie Antennen dürfen sie rein seitlich neben dir die Luft tasten.
Und Achtung – lasse sie wirklich seitlich hinaus reichen, zieh sie nicht nach hinten weg.

Alleine dadurch wirst du in Sekundenschnelle spüren können, wie du sofort präsenter, wacher und offener bist.
Einfach empfangsbereiter.
Diese Schlüsselbeine haben eine sofortige Wirkung auf Nacken und Kopf.
Nicht nur, dass deine Muskeln idealer ausgerichtet sind, es entspannt dein Kopf, weil er leichter wird.
Besser nach oben ausgerichtet.
Alles in deiner Haltung wird leichter, verliert an Schwere.
Selbst dein Atem wird fließender und tiefer in dir spürbar.

Um nun für die Schlüsselbeine auch noch die 3D – Wirkung zu ermöglichen, beziehe nun dazu bitte auch noch den Rücken mit ein.
Visualisiere dir deinen Rücken, stelle ihn dir in Gedanken vor in seiner vollen Größe.
Und lass dann deinen gesamten Rücken nach hinten tasten. So als hätte der Rücken überall Sensoren, die nach hinten tasten.
Du machst so keine eigentliche Bewegung – nicht Bewegung von der Art, was wir sonst als Bewegung bezeichnen.
Und doch wirst du spüren, dass dieses Rückentasten Bewegung spüren lässt:
Bewegung deiner Haut, Bewegung in deinem Inneren.

Spürst du, wie du durch dieses Rückentasten sofort ankommst – im jetzigen Moment?
Du bist einfach sofort DA.
Und bist dabei alles andere als passiv.

Und nun: beobachte dieses Tasten des Rückens und setze gleichzeitig dazu deine Schlüsselbeine ein.
Nun erreichst du dieses satte Anwesend sein gemeinsam mit der Leichtigkeit durch die Schlüsselbeine.
Du bist wach, willst und kannst aktiv sein.

Wenn du dazu nun auch noch die raumgreifende Bewegung einsetzte, kann dich nichts mehr aufhalten,
deine gewünschten Themen aktiv umzusetzen :-)

Wende diese Möglichkeiten, dieses Verbindungen immer und überall an – wo und wann immer du möchtest.
Und du wirst sehen, es öffnet dein Denken, deine Sinne, du fühlst dich wacher,
und freier in deinem Körper.


Möchtest du mir schreiben, wie dieses Thema, diese Übung bei dir wirkt?
Oder hast du Fragen dazu?
Dann schreib mir doch gerne unten ein Kommentar.
Ich freu mich, von dir zu hören.



In meiner Facebook-Gruppe spreche ich Live jeden Mittwoch über ein spezielles Thema,
vor allem darüber, wie sich Körper und Persönlichkeit ergänzen,
wie dich dein Körper im Alltag unterstützt.
Dazu schreibe ich auch öfters Tipps zu diesen Themen.
Sei mit dabei, du findest meine Gruppe unter: Körperbewegt – Methode


Und wenn du Übungen gerne ausprobieren möchtest –
ich habe kostenlose Übungen für dich:
Übungen für
– deine innere Stärke
– die dir neue Energie geben für deinen Alltag
– die dir Leichtigkeit geben für Körper und Denken.

Hier findest du die Übungen – ich freu mich, wenn du sie dir gönnen möchtest:
Kostenlose Übungen
Du findest sie bei diesem link gleich nach meinem Video


Ich wünsche dir viel Genuss dabei!
Deine Ulrike Bauer



Wo auch immer du im Körper Verspannungen oder Blockaden hast, beruht das darauf, dass dein Körper kein ausgewogenes Verhältnis an Richtungen hat.


Verspannungen sind im Körper eine Engstelle, die verspannten Bereiche sind zu kurz.
Nun bringt es aber nicht viel, nur diese kurze Stelle wieder in die Länge zu dehnen.



Aus einem einfachen Grund. Stell dir folgendes einmal bildlich vor: stell dir 3 Bausteine vor, die aneinandergereiht sind. Diese Bausteine sind aus einem flexiblen Material.
Normalerweise hätten die 3 Bausteine die gleiche Größe und in etwa die gleiche Spannung.
Stell dir aber nun vor, dass der mittlere Baustein mehr zusammengezogen, verklebt ist.
Würdest du nun diesen mittleren Baustein dehnen, würdest du damit auch die beiden äußeren Bausteine irritieren.
Das heißt, es macht mehr Sinn, die Entklebung von außen her einzuleiten.

Dies wäre möglich, an den äußeren beiden Bausteinen anzusetzen.
Noch besser ist es, ganz außen, an den äußersten Rändern des gesamtes Gebildes anzusetzen.
Denn vielleicht besteht das gesamte Gebilde nicht nur aus diesen 3 Bausteinen.
Die Bausteine sind nur Teil eines Gebildes.
So macht es zumindest zur ersten Entklebung den meisten Sinn, ganz außen zu beginnen.
Wenn du dir das Gesamte wie ein großes Netz vorstellst, und irgendwo in der Mitte vom Netz wäre eine Verklebung. Dann macht es doch Sinn, an den äußersten Netzenden sanft nach außen zu ziehen.
Und das in möglichst alle Richtungen gleichzeitig – nach oben, nach unten, nach rechts und nach links.
Durch die entstehende Weite wird dann auch automatisch die Verklebung in der Mitte sanft auseinandergezogen.
Das Netz bekommt eine regelmäßige Ausrichtung.


Genauso funktioniert das auch für deinen Körper.
Und es ist eine unglaublich sanfte Möglichkeit.
Stellen, die heutzutage oft verspannt sind, dazu gehört zum Beispiel der untere Rücken.


Hier sind viele Faszien, die schnell verkleben, vor allem dann, wenn wir in einer nicht idealen Haltung sind.



Wenn du nun deine Fußsohlen mit dem Boden verbindest, und gleichzeitig deinen Scheitel mit der Luft nach oben, dann wird durch diesen gleichzeitigen Auseinanderzug gleichzeitig auch der Rücken in 2 Richtungen gezogen.
So veränderst du seine Form, der verkürzte Rücken wird in 2 Richtungen lang.
Du entspannst automatisch die Verklebung – oder so wie wir sie meist nennen, die Verspannung.

Das einzige, was dir nun bewusst sein darf: wenn du Verspannung auf diese Weise sanft löst, verändert sich auch für dich manches.
Durch diesen doppelten Zug wird im Körper vieles leichter.
Du empfindest deine Aufrichtung mit mehr Leichtigkeit.
Es ist nicht anstrengend, sich in dieser Weise aufzurichten.
Automatisch wird auch dein Kopf leichter.

Ein voller Kopf gehört dadurch der Vergangenheit an. Das Denken fällt leichter.
Und dadurch wirst auch du – mit allen Sinnen – wacher.
Du kommst automatisch mehr ins Tun.
Denn du wirst empfangsbereit, wirst dadurch empathisch.
Das heißt, du spürst dein Umfeld besser.

Was für dich selbst optimal ist, da du dadurch bemerkst, was für dich gut passt.

Das heißt, dein Körper braucht auch dich, um sich ideal ausrichten und ausgleichen zu können.

Denn wenn du dieses Wachsein nicht erlaubst, ist es einfach nicht möglich, den Körper in dieser beiden Richtungen auszurichten.
Und damit fallen manche Bausteine in eine Verspannung.
Und zwar meist die, wo zu viel in eine Richtung gegeben wird.

Allerdings, dieses Wachsein ist im Grunde das Beste, was jedem von uns passieren kann.

Dadurch können wir jede Aktivität, die wir machen wollen, genau dosieren.
Wir bestimmen mit, anstatt passiv zu sein.
Und so können wir die Themen wunderbar umsetzen, von denen wir begeistert sind.
Erlaube dir, in diese gleichzeitigen 2 Richtungen mit deinem Körper nach außen zu kontaktieren.
Und genieße dabei deine neue angenehme Aktivierung.


Möchtest du mir schreiben, wie dieses Thema, diese Übung bei dir wirkt?
Oder hast du Fragen dazu?
Dann schreib mir doch gerne unten ein Kommentar.
Ich freu mich, von dir zu hören.


Und wenn du Übungen gerne ausprobieren möchtest –
ich habe kostenlose Übungen für dich:
Übungen für
– deine innere Stärke
– die dir neue Energie geben für deinen Alltag
– die dir Leichtigkeit geben für Körper und Denken.

Hier findest du die Übungen – ich freu mich, wenn du sie dir gönnen möchtest:
Kostenlose Übungen
Du findest sie bei diesem link gleich nach meinem Video


Ich wünsche dir viel Genuss dabei!
Deine Ulrike Bauer





Kennst du das:
Dass du Wünsche oder sogar fertige Pläne im Kopf hast und diese aber nicht in die Umsetzung bringst?

Dieses Thema ist – leider – heutzutage – eine logische, sehr gut erklärbare Folgerung davon, wie sich Themen in der Gesellschaft in den letzten 20-30 Jahren entwickelt haben.



Die gute Nachricht:
wenn wir wissen, wie und warum das so ist, können wir es für uns selber verändern.
Um dann voll motiviert in die persönliche Umsetzung zu gehen.

Dafür, dass du in die Umsetzung kommst, brauchst du tatsächlich deinen Körper.
Aber nicht, indem du ihn beim Sport trainierst, um voller Power zu sein.
Die Verbindung besteht in völlig anderer Form.



Aktiv werden wir dann, wenn wir im total ausgewogenen Verhältnis
gleichzeitig bei uns selber sind
und dabei zur gleichen Zeit das wahrnehmen, was im Außen wichtig ist.

Du brauchst vor allem nicht nur das Wissen um dieses Thema.
Hier steht das SPÜREN im Vordergrund.


Spüren im Sinne von: spüre dich körperlich.
Du brauchst für beides deinen Körper, um beides spüren zu können: das „bei dir sein“ genauso wie das Äußere.

Dieses „bei dir sein“ ist aus verschiedenen Gründen wichtig:
– um zu spüren, was für DICH wichtig ist
– um die Dinge so auszuführen, dass sie zu dir passen
– um dabei nicht in ein Auspowern zu geraten, sondern in guter Aktivität alles umzusetzen

Die äußere Beobachtung brauchst du
– damit du spüren kannst, was gebraucht wird
– damit du die Themen, die hilfreich und nützlich sind für deinen Weg, erkennst und einbeziehen kannst
– damit du deine Themen auch aktivierst, und sie nicht nur bei dir behaltest




Um bei dir zu sein, brauchst du es, dich zu spüren.
Das ist möglich durch deine Körpernerven. Körpernerven, dir dich alles spüren lassen, was du für deine persönliche Wahrnehmung brauchst.
Und das ist vor allem ein körperliches Bewusstsein, wie du körperlich ausgerichtet bist.
Wie dein Atem fließt, wie deine inneren Räume dir zur Verfügung stehen, in welche Richtungen deine einzelnen Körperbereiche gerichtet sind,…
Dazu dann noch Übungen mit Tiefenwirkung, die das Ganze unterstützen.
Eine Möglichkeit dafür beschreibe ich dir gerne noch.


Und für die äußere Wahrnehmung?
Auch dafür brauchst du den Körper.
Damit du spüren kannst, was draußen gebraucht wird, musst du dich in andere Menschen oder Situationen hineinversetzen können.
Und auch um zu erkenne, welche Themen, welche Bereiche für DICH wichtig sind, um deine gewünschten Themen aktiv umzusetzen, auch dafür brauchst du das spüren.
Und auch dieses Spüren ist primär nur über den Körper möglich – der es dann natürlich an das Gehirn weitergibt.
Dieses Spüren, diese sogenannte Empathie funktioniert nur dann, wenn du dich in deinem eigenen Körper spürst.
Und zwar deshalb, weil wir auf alles, was in unserem Umfeld passiert, körperlich reagieren.
Wenn du dich nun körperlich spürst, wie deine Reaktionen sind, kannst du erkennen, ob etwas wichtig ist, ob es dir gut tut.
Du kannst so, aktiv selber entscheiden, was zu tun ist, was du tun möchtest.

Und für noch etwas ist dieses Spüren wichtig:
Stell dir einfach mal vor, du würdest dich nicht selber spüren und nur in einen anderen Menschen hineinspüren.
Kannst du dir vorstellen, was dann passiert?
Dich würde es sofort aus dir selbst hinauskatapultieren.
Das sind die Situationen, die du sicher kennst, wenn ein Gesprächspartner eine sehr starke Persönlichkeit ist und du das Gefühl hast, dich in ihm zu verlieren.
Oft das Gefühl nach dem Gespräch, nicht mehr genau zu wissen, wer man jetzt eigentlich selber ist.


Wie willst du so spüren, was dieser Mensch, vielleicht ein Kunde von dir, braucht?
Du kannst jemand anderen nur spüren, wenn zwischen dir und dem anderen noch Raum besteht.
Nur so kannst du unterscheiden, wer du bist und wer der andere ist.
Und du spürst einen anderen Menschen oder Situation erst dadurch, weil dein eigener Körper ganz automatisch oft spiegelt, was beim anderen gerade passiert:
seine Mimik, seine Gestik,…
Dadurch, dass du das in deinem eigenen Körper nachempfindest, wird völlig klar, was im Gegenüber gebraucht wird.
Und dafür brauchst du unbedingt deinen Raum, den du aufrecht erhaltest.
Spürst du dich nicht, und machst dich eventuell kleiner, indem du dich in dich selber zu weit zurückziehst,
verlierst du den Bezug zum Außen.
Du brauchst das richtige Verhältnis zwischen deiner eigenen Präsenz und deinem umliegenden Raum, dem Außen.



Und hier ist damit ein weiterer Grund, warum du für das Außen deinen Körper, dein eigenes Spüren in dir brauchst.
Für deine Präsenz, um das Ideal an Aktivsein zu haben, deine Themen auch umsetzen zu können:
Wenn du darauf verzichtest, dich selber zu spüren,
ist dein eigener Raum nicht groß genug vorhanden.
Du machst dich kleiner, ziehst dich zurück.
Dein eigener Raum wird zu klein. Zu klein, zu eng, als dass du ihn ideal spüren könntest.
Und vielleicht kennst du das auch, dass ein äußerer Raum auch als zu groß empfunden wird.
Themen, die einem das Gefühl geben, dass man erdrückt wird von ihnen.

Und davon einmal abgesehen: ein zu kleiner Raum, ein zu enger Raum ist ein Raum, in dem du dich automatisch auch klein und eng fühlst.
So ist es nicht möglich, ein gewünschtes Thema in gute Aktion zu bringen.


Wenn du umgekehrt glaubst, zu viel Kraft zu brauchen, um dich vorwärts zu pushen, ist dein Raum zu groß, zu mächtig vorhanden. Du verdrängst das Äußere richtiggehend.
Und du spürst wieder nicht, was im Außen passiert.

Je nachdem, ob du körperlich zu klein oder zu groß bist,
spürst du entweder dich selber nicht mehr oder zu stark.
Spürst du den äußeren Raum nicht mehr, oder zu stark.
In beiden Fällen ist keine Ausgewogenheit.


Doch nur so, nur durch das ausgewogene Verhältnis zwischen dir und dem Außen, kannst du wahrnehmen bzw. spüren, was bei dir selber und auch im Außen gebraucht wird,
genauso damit auch, was für dich und deine Entwicklung wichtig ist.

Und mit dieser Kombination kannst du dann ideal in deine Aktion gehen, deine Ideen, Pläne umsetzen.


Und wie kann dabei nun der Körper helfen?


Eine Möglichkeit, wie du wirklich gut bei dir sein kannst, ist deine Atmung.
Und da möchte ich dir ein besonderes Beispiel geben, das du immer und überall anwenden kannst.

Die körperliche Verbindung, die zwischen dir und deinem äußeren Raum liegt, ist deine Haut.
Die Haut ist einerseits die Hülle für dich, und andererseits gleichzeitig auch die Schicht, mit der du das Außen spüren kannst.

Stell dir deine Haut bildlich vor, gerne ein Bild ganz nach deiner Fantasie.
Welche Hülle um dich herum möchtest du gerne?
Sollte sie luftig sein, angenehm schmeichelnd, farbig,….?
Das kann sich auch in unterschiedlichen Situationen ändern.

Sobald du dir diese Hülle vorstellst, siehst du in Gedanken auch deinen eigenen inneren Raum.
Atme nun sanft ein und beobachte deine innere Atmung.
Ermögliche, dass dein innerer Atem sich mit 1x einatmen weich und sanft öffnet und SO weit wird,
dass er deine Hülle von innen her berührt.
Und lass dann den Ausatem durch die Hülle hindurch nach außen fließen – weit nach außen.
Wenn du dir dieses Atmen in Bildern vorstellst,
dann wird sich der Einatem in dir bereits in alle Richtungen ausbreiten, fast kugelförmig.
Der Atem möchte im Idealfall überall, in allen Richtungen, von innen her deine Hülle berühren.

Und der Ausatem – der wird erst recht so richtig kugelförmig, wenn er dann nach außen in den äußeren Raum wegfließt.
Er darf einfach in Verlängerung der Einatmung weiterfließen.

So wirst du durch das Ausatmen vielleicht sogar eine riesige Kugel um dich sehen.



Gönne es dir, diese Atmung in deinen Alltag mit hinein zu nehmen.
Sie verschafft dir mehrere Vorteile:
– sie verbindet automatisch deinen inneren und deinen äußeren Raum
– sie lässt dich ideal groß sein
– sie lässt dich den inneren Raum spüren und sehen, und gleichzeitig auch den äußeren Raum spüren
– du kommst in deine ideale Präsenz


Du wirst sehen, dass du alleine durch diese Präsenz, Lust darauf bekommst, zu entdecken,
Neues zu kreieren und es vor allem dann auch zu tun.
Diese besondere Präsenz bringt dich ins Tun,
unterstützt dich bei deinen Plänen,
unterstützt dich dabei, das zu aktivieren, was du aktivieren möchtest.





Möchtest du mir schreiben, wie dieses Thema, diese Übung bei dir wirkt?
Oder hast du Fragen dazu?
Dann schreib mir doch gerne unten ein Kommentar.
Ich freu mich, von dir zu hören.

Und wenn du Übungen gerne ausprobieren möchtest –
ich habe kostenlose Übungen für dich:
Übungen für
– deine innere Stärke
– die dir neue Energie geben für deinen Alltag
– die dir Leichtigkeit geben für Körper und Denken.

Hier findest du die Übungen – ich freu mich, wenn du sie dir gönnen möchtest:
Kostenlose Übungen
Du findest sie bei diesem link gleich nach meinem Video


Gönne es dir, dass deine Ideen nicht nur in dir versteckt sind, sondern dass sie aktiviert werden.
Ich wünsche dir gutes Gelingen dabei :-)

Deine Ulrike Bauer




Frei sein im Kopf
warum ist das eigentlich nur durch deinen Körper möglich und nicht durch deinen Willen?
warum genügt es nicht, sich einen freien Kopf einfach mal vorzunehmen?

Und warum ist es überhaupt wichtig,
einen freien Kopf zu haben?

Wir sprechen schnell mal davon, dass ein Kopf zu voll ist,
dass wir gerne den Kopf frei haben möchten.
Was ist aber damit tatsächlich gemeint?

Ein freier Kopf bedeutet nicht, einfach leer zu sein.
Und das meinen wir meistens auch nicht damit.

Einen freien Kopf wollen wir meist, damit wir entspannter, freier denken können,
Lösungen einfacher finden,
oder uns dem, was uns gut tut, besser widmen zu können.
Damit wir mehr genießen können, damit die Gedanken nicht ständig um etwas kreisen,
für das wir – meist dann schon krampfhaft – eine Lösung suchen.

Frei zu sein im Kopf, um sich dem widmen zu können,
was wir gerade möchten – und nicht, was der Kopf für uns bestimmt.

Ein freier Kopf ist erst dann möglich, wenn du körperlich gut bei dir bist.
Dich körperlich spürst.
Denn dann ändert sich nicht nur dein körperliches Bewusstsein, sondern dein gesamter Zustand.

Warum ein freier Kopf erst dann möglich ist, wenn du deinen Körper mit einbeziehst, ist deshalb,
weil Gehirn und Körper in ununterbrochenem Austausch sind.
Und das in ständiger Wechselwirkung:
das, was du denkst, überträgt sich auf deinen Körper
und so wie du dich spürst, oder auch nicht spürst, so wie du dich bewegst, so wie dein Körper in seinem gesamten System im Tun ist, überträgt sich auf dein Gehirn.


Das heißt damit, dass auch dein Körper strapaziert ist, wenn du in deinem Kopf ständig am Kramen bist, vielleicht sogar schon am krampfhaften Denken bist.
Somit ist es im Grunde auch kein Wunder, wenn dein Körper verspannt ist, wenn du Tage hast, wo du ständig am Denken, am Suchen nach Lösungen bist.

Denn du kennst das sicherlich:
in Situationen, in denen du Spaß hast, verspannt dein Körper selten.
Im Gegenteil, meist fühlt sich dann alles toll und richtig frei sein.
So zum Beispiel im Urlaub, oder wenn du so richtig glücklich bist.

Und wie soll im Grunde dein Kopf, dein Gehirn von alleine frei werden.
1. braucht es unbedingt DICH dazu, deine Bereitschaft.
2. kann das Gehirn im Grunde doch nur denken, was es bereits kennt



Und in dem Moment, wo dir klar wird, dass das Gehirn auch DICH braucht, ist dies nur möglich, wenn du dich selber in dir spürst.
Die ideale Entspannung zum Beispiel erreichst du nur, wenn du auch weißt, WARUM du dich entspannen möchtest.
Dafür wirst du im besten Fall innere Bilder einsetzen, die dich in den gewünschten Zustand bringen, um in deinem Zustand etwas zu verändern, – eben damit du entspannst.
Und diese Bilder wiederum entstehen in deinem Körper – entstehen durch deine Körpernerven, entstehen durch die Verbindung zwischen Körper und Gehirn.
Du spürst dich – körperlich.
Dadurch spürst du, was du brauchst, um in dir freier zu werden- und kannst dies auch tun.



Oder noch anders erklärt:
wenn dein Kopf bereits schon voll ist – wie wir bildlich sagen.
Wie soll er denn entspannen, wenn du ihm auch noch zusätzliche Aufmerksamkeit, also NOCH mehr Fülle gibst.
Wirklichen Ausgleich bekommen wir immer dann, wenn wir eine entgegengesetzte Komponenten dazu nehmen.
Wie bei einer Waage mit 2 Waagschalen.
Ist eine bereits voll, und wir möchten das ausgleichen, bringt es nichts, wenn wir immer nur wegnehmen, damit es weniger wird.
Denn damit du Ausgleich bekommst, müsstest du diese fast oder ganz leeren, um sie auf das Niveau der anderen Schale zu bringen.
Wesentlich mehr Sinn bringt es, Aufmerksamkeit auf die andere Schale zu geben, dieser mehr zu geben.
Und so erreichst du einen Ausgleich zwischen diesen beiden Schalen.

Denn überlege einmal bei dir selber:
wenn dir ein Thema, das vielleicht gerade bei dir passiert, schon zu viel wird,
dann macht es doch keinen Sinn, immer noch mehr und noch mehr an diesem Thema herum zu werkeln.
Und schon gar nicht, wenn jemand anderer dann auch noch darauf herumhackt.
Hier macht es Sinn, für dieses Thema eine Pause einzulegen.
Oder noch besser, sich um ein anderes Thema zu kümmern.
Im besten Fall ist dies ein Thema, das dein Problemthema, das dir zu viel ist, unterstützt, von einer anderen Seite heran geht.
Dadurch entlastest du dein Problemthema und gleichst die Situation aus.


Und genauso ist dies mit dem Verhältnis zwischen Kopf und Körper.
Sie dürfen sich die gegenseitige Balance geben.
Der Kopf alleine schafft nichts.

Somit hilft dir ein besonderes körperliches Spüren, um den Kopf frei zu bekommen.


Ich beschreibe dir hier eine Möglichkeit,
wie du dieses körperliche Spüren einsetzen kannst,
um einen freien Kopf zu bekommen:

Eine Lösung dafür ist das gleichzeitige Einsetzen von deinem Scheitel und deinen Füßen.
Die Füße brauchst du, damit du klar und bewusst den Boden spürst, 
und das mit allen Zehen und deiner Ferse.
Achte darauf, dass du während du das nächste ausführst, wirklich alle deine Zehen am Boden hast.


Spüre bitte hin – oft glauben wir, dass alle Zehen Kontakt zum Boden haben.
Dabei schwebt aber manchmal eine in der Luft.

Während du spürst, dass du alle Zehen und auch deine Ferse beidseitig klar am Boden kontaktierst,
achte bitte auf deinen Scheitel.
Und das am besten mit geschlossenen Augen.

Erlaube deinem Scheitel, dass er nicht mehr an dir, an deinem Kopf dran kleben muss.
Denn in der Regel klebt der Scheitel am Kopf fest, 
drückt dadurch den Kopf zu viel auf die Wirbelsäule drauf.

Mit Scheitel meine ich den gesamten Kopf“deckel“, so groß in etwa wie ein Teller.
Stell ihn dir auch so rund wie einen Teller vor, 
damit du besser die „Teller“mitte beobachten kannst und auch den gesamten runden Rand – Bereich, 
auch den Bereich, der dann in den Hinterkopf übergeht.

Und nun stelle dir vor, dass dieser gesamte Tellerbereich Sensoren hat.
Fein tastende, sehr filigrane Sensoren, so ähnlich wie feine Antennen, oder auch so ähnlich wie die Qualität deiner Fingerkuppen ist: tastend nach außen mit Feingefühl.

Mach das bitte nicht einfach mit dem Gefühl, dass der Kopf nach oben soll.
Das wäre eine völlig andere Qualität mit anderer Wirkung.

Erlaube dem gesamten Scheitel, der Mitte genauso wie der ganzen Fläche und besonders dem gesamten Rand, nach außen (oben) die Luft zu tasten.
Auch der Randbereich, der sich hinten mit dem Hinterkopf verbindet, möchte tasten.
Der Scheitel möchte sich mit der Luft verbinden.
Ein Bild, als würde sich der Scheitel wie ein Torbogen nach oben / außen formen, ein Bild auch so ähnlich wie eine sehr filigrane Kuppel nach außen.


Es kann sein, dass du dadurch das Gefühl hast, dass innen in deinem Kopf mehr Raum ist.
Achte auch darauf, wie sich dabei und dadurch vieles in deinem Kopf neu organisiert, so
zB deine Augen, deine Wagen und vor allem dein Kiefer.

Und wundere dich nicht, wenn dadurch auch das Gefühl entsteht, minimal zu schwanken.
Das entsteht dadurch, weil deine inneren Räume viel mehr Platz bekommen, vor allem auch deine Halswirbelsäule.
Denn so möchte der Körper auch sein: innen filigran beweglich
und nicht starr, stabil, in stoischer Ruhe.

Und Achtung – denk dran, dass du beide alle Zehen und auch die Ferse klar am Boden hast.
Beides zusammen wirkt nämlich doppelt.

Du erreichst dadurch zusätzlich,
dass sich dein Körper in besonderer Leichtigkeit aufrichtet,
dass automatisch deine Atmung freier fließt.
Du selbst fühlst dich freier und dadurch neugieriger, motivierter, mit mehr Lust am Tun.

Wende diese Füße – Scheitel – Verbindung in deinem Alltag an, wann und wo immer du möchtest.
Sie ist so dezent, dass sie wirklich immer und überall möglich ist.
Lass dich durch deinen Körper unterstützen.

Möchtest du mir schreiben, wie dieses Thema, diese Übung bei dir wirkt?
Oder hast du Fragen dazu?
Dann schreib mir doch gerne unten ein Kommentar.
Ich freu mich, von dir zu hören.


Und wenn du Übungen gerne ausprobieren möchtest – 
ich habe kostenlose Übungen für dich:
Übungen für
– deine innere Stärke
– die dir neue Energie geben für deinen Alltag
– die dir Leichtigkeit geben für Körper und Denken.

Hier findest du die Übungen – ich freu mich, wenn du sie dir gönnen möchtest:
Kostenlose Übungen
Du findest sie bei diesem link gleich nach meinem Video


Gönne es dir, durch deinen Körper einen freien Kopf zu haben,
mit dem du kreativ und mit Lust und Laune deine Ideen,
Entwicklungen und Lösungen findest,
mit dem du nach Lust und Laune genießen kannst.


Deine Ulrike Bauer