Mehr Energie und Motivation, das hängt direkt miteinander zusammen.
Wenn wir motiviert sind, haben wir automatisch auch mehr Energie im Leben.


Der Körper ermöglicht uns das auf einfache Weise.

Der Körper unterstützt uns, in ein neues Bewusstsein zu kommen.



In ein körperliches Bewusstsein, das auch mental vieles verändert.
Sind wir im Körper in einer neuen Qualität, übernimmt das, meist sogar in Sekundenschnelle, auch das Gehirn.
Es ändern sich unsere Gedanken und damit unsere Bedürfnisse.
Wenn wir darauf regelmäßig achten, entsteht ein neues Lebensgefühl.

Dieses Gefühl von mehr Energie, von totaler Motivation kennen wir im Grunde alle.
Erinnere dich gerne: wenn es Zeiten gibt, in denen es uns einfach gut geht, wenn wir das machen, was uns Spaß macht, dann sind wir total motiviert, wir haben Energie.

Warum das so ist?
Weil wir in diesem Moment das machen, wofür wir uns selber interessieren oder sogar mehr: wir tun etwas, was uns begeistert.
Dieses Grundbedürfnis dürfen wir mehr beachten: uns selber zu entwickeln.
Das zu entwickeln, was uns selber entspricht, worauf wir große Lust haben.

Und genau das gilt es mehr und mehr zu beachten und zu entwickeln, zu leben.


Oft bemerken wir im Alltag einen meist schleichenden Prozess nicht. Nämlich den Prozess, dass wir wesentlich mehr das aktivieren, was anderen wichtig ist, mit dem wir uns aber selber nicht identifizieren.



Was im Körper besonders darauf reagiert, ob wir das eigene oder die Themen anderer leben, ist der Brustkorb.
Leben wir zu sehr Themen, die anderen wichtig sind, beginnt sich – meist unbewusst – der Brustkorb nach innen zurückzuziehen.
Wir spüren das meist durch zu flache Atmung oder auch Einengung im Körper.


Warum das ausgerechnet der Brustkorb ist, hat verschiedene Gründe.


Zum einen ist hier unser Grundthema des persönlichen Lebens: die Atmung.
Der Brustkorb ist aber vom Körper auch der Bereich, der uns ermöglicht, zu spüren, welche Themen für uns im Leben wichtig sind.
Welche Themen wir leben möchten.
Bildlich gesehen: vergessen wir nun auf unsere eigenen Themen, sieht der Brustkorb keinen Sinn darin, weit zu sein, um uns entdecken zu lassen.


Das bedeutet aber: achten wir auf die innere Weite im Brustraum, ändert sich auch unsere persönliche Motivation.



Nun dürfen wir auf ein Wechselspiel achten: zwischen dir und dem Körper.
Der innere Raum vom Brustkorb möchte sich öffnen, möchte frei und luftig weit sein.
Wenn er das sein darf, gibt er dir vieles:
er gibt dir innere Harmonie, es öffnet sich dein inneres Ich auf lebendige Weise. Es entsteht ein ganz persönliches Wohlfühlen.
Dafür aber braucht der Brustkorb auch dich. Nämlich indem du darauf achtest, diesen inneren freien Raum im Brustkorb auch zu ermöglichen.
Am einfachsten gelingt dies durch besondere Körperbilder.

Eine Übung dazu, für ein neues Bewusstsein in deinem inneren Brustraum, findest du in der Podcast – Folge zu diesem Thema (siehe oben nach dem Titel)
oder in meinem Videokanal „Körperbewegt – Methode“ in diesem Video: Video mehr Motivation

Gönne es dir zu spüren, wie eine bestimmte körperliche Wahrnehmung unser persönliche Energie verändert, wie sich dadurch sofort ein neues Gefühl für Motivation einstellt.

Am 12. März gibt es zu diesem Thema einen kostenlosen Online-Vortrag.
Melde dich gerne dafür hier an: Online-Vortrag 12.3.21

Ich wünsche dir viel Genuss mit deiner neuen Energie voll Motivation!
Herzliche Grüße
Ulrike Bauer

Die ideale Spannung haben im Alltag – oder ist die alltägliche Spannung möglicherweise zu hoch?

Oder anders gefragt:
wie merken wir, dass wir bereits zu viel Spannung haben im Alltag?

Seit vielen Jahren baut sich auf, dass wir meist nicht im gleichwertigen Ausgleich leben:
viele Stunden in Spannung, wenige, eher Momente zum Ausgleichen.


So funktioniert aber unser System Körper und Gehirn nicht.
Körper und Gehirn brauchen beides – und das auch noch im gleichen Maß:
Hohe Spannung genauso wie Entspannung.

Was versteckt sich für dich persönlich hinter dem Begriff „Entspannung“?
Oft haben wir damit ein Gefühl von Nichts-Tun, sogar von völliger Passivität in Verbindung.
Doch Entspannung ist das Reduzieren von zu hoher Spannung, bei der wir durchaus beteiligt sein sollten.

Die ideale Entspannung sollte nämlich bereits während unseres normalen Alltags möglich sein.
Was bedeutet: wir können darauf achten, wann wir in zu hoher Spannung sind, und wenn das Spannung ist, die uns nicht mehr gut tut, können wir das mitten im Alltag bereits regulieren.




Diese Überspannung kommt durch unterschiedliche Ansätze:
Situationen im Außen, die uns fordern,
Themen, die so schnell wie möglich erledigt werden sollten,
zu viele Dinge für andere zu tun,
oder auch Druck, den wir uns gerne selber auferlegen, wenn etwas noch schneller gehen sollte oder noch und noch besser werden sollte.

Woran erkennen wir, ob wir in zu hoher Spannung sind?
Durch chronische Muskelverspannung,
eingeengter Rücken,
zu kurze Atmung,
Blockaden im Körper, die immer wieder auftauchen.

Mitten in deinem Alltag hast du verschiedenste Möglichkeiten, sofort auszugleichen.


Eine besonders einfache und angenehme Möglichkeit bieten dir hier deine Wangen.


Bei unseren Wangenknochen legen wir uns die Last des Alltags ab.
Und dies nicht nur symbolisch.
Wenn du auf die Muskulatur bei den Wangenknochen achtest, so haben wir diese oftmals hochgezogen Richtung Augen.
Wangen möchten aber fließen dürfen, nach unten Richtung Brustkorb, Richtung Becken.
Sobald sie weich werden und nach unten fließen, wirst du bemerken, wie wunderbar sich viele löst.
Zuerst im Kopf, und dann genauso spürbar in Atmung und Rücken.
Es entsteht eine ideale Spannung im Körper. Die Spannung, die wir brauchen, um einen freien Kopf zu haben und ideal im Alltag zu handeln.

Gönne es dir, deine Wangenknochen zu entspannen.


Mehr zu diesem Thema erfährst du in meinem aktuellen Youtube-Video.
Klick dafür bitte HIER
Hier ist auch mit dabei ein kleiner Ausschnitt mit Dr. Martina Sandholzer, mit der ich zu diesem Thema ein Interview geführt habe.


Aktuelles:
am Di, 28. Dezember gibt es mit mir und Martina Sandholzer ein kostenloses Webinar zu diesem Thema der idealen Spannung oder Lösung von Überspannung.
Melde dich gerne hier dafür an:
Webinar 28. Dezember

Und nun wünsche ich dir viel Genuss mit entspannten Wangen für eine ideale Spannung in Körper und Geist

Herzliche Grüße
Uli
(Ulrike Bauer)

Was braucht der Körper, um dich heute ideal zu unterstützen?
Der Körper hat sich verändert, seit es die Menschheit gibt.

Denn Körper, unser Denken, unser Umfeld hängen immer zusammen.


Dieses Zusammenspiel ergibt, dass sich der Körper anpasst: an das, was wir denken, was gebraucht wird durch äußere Umstände.
Er passt seine Bedürfnisse an oder fordert neue Bedürfnisse ein.

So braucht der Körper in der heutigen Zeit etwas anderes, als es noch vor 20 Jahren, als es noch vor ein paar wenigen Jahren war.
In den letzten Jahren hat sich aufgebaut, dass wir eine Gesellschaft mit Spezialgebieten geworden sind.
Wenig Bereiche, die noch ermöglichen, guten Überblick zu haben, wie Themen ganzheitlich zusammenspielen.
Gebiete, in denen wir uns spezialisieren, werden oft immer noch kleiner, noch präziser.

Das ist aber genau das, was der Körper und mindestens so sehr das Gehirn braucht.
Der Körper funktioniert nicht so, dass wir immer nur eine Stelle beachten.


Im Körper sind alle Bereiche gleich wichtig.


Und auch das Gehirn: du merkst dir langfristig immer besondere Ereignisse. In jedem Ereignis haben aber mehrere Faktoren zusammengespielt, mehrere Sinneneindrücke.
Wir merken uns keine Spezialgebiete.


Unser System lebt in der Ganzheit.

So ist es oft, dass zum Beispiel ein Schulterproblem das Ursprungsproblem nicht in der Schulter hat.
Der Ursprung kann an jeder anderen Stelle des Körpers liegen.
Daher wird es wieder wichtig, den Überblick zu haben, uns ganzheitlich zu spüren.

Dieses Spüren erreichen wir, wenn der Körper Raum bekommt – und nicht, wenn wir an einer Stelle detailliert „herumstochern“.
Der Raum ist eines der wichtigsten Themen, das der Körper heutzutage braucht und auch in der Neuen Zeit brauchen wird.

Der Raum, den der Körper für das Ganze braucht, ist einfach, darf aber geübt werden, da wir nicht mehr daran gewöhnt sind.


Um den Raum zu erreichen, achte auf Folgendes:


lass den Kopf nach oben leicht sein, oben über dem Kopf die Luft berühren,
dazu die Füße nach unten den Boden berühren
und auch noch dazu die Hände spüren, was sie jetzt im Moment berühren.
Das Entscheidende ist: alle 3 Faktoren dürfen gleichzeitig sein.

Sobald du alle 3 Bereiche gleichzeitig einsetzt, entsteht Raum.
Im Körper – aber auch für dich.
Es kann sein, dass dieses gleichzeitige Wahrnehmung anfangs sogar anstrengend ist, weil der Körper und auch das Gehirn sich erst wieder daran gewöhnen dürfen.
Aber schon rasch wirst du spüren, dass alles öffnet: dein Körper, deine Sinne, deine gesamte Wahrnehmung.
Das verändert nicht nur den Körper, denn es werden sich nur dadurch bereits Blockaden lösen.
Es verändert uns auch in unseren Emotionen, in unserer Motivation.

Mehr zu diesem Video erkläre ich wieder in der wöchentlich neuen Podcast-Folge.
Du findest sie oben, gleich nach dem Titel


Und AKTUELL:
am Montag gibt es mit mir und Dr. Markus Stöcher ein kostenloses Webinar.
Auch zu diesem Thema, was Körper und Persönlichkeit in der heutigen und auch in der Neuen Zeit brauchen.
Melde dich gerne hier zu diesem Webinar an:
https://koerperbewegt-online.com/joyful-webinar-ulrike-bauer-und-markus-stoecher/

Ich wünsche dir viel Genuss mit deinem persönlichen Raum!
Herzliche Grüße
Ulrike Bauer

Eine innere Stabilität zu haben, das verbinden wir auch damit, innere Sicherheit zu haben.
Es ist eines der größten Bedürfnisse von uns, seit es die Menschheit gibt.

Diese innere Stabilität oder Sicherheit wollen wir meist,
wenn wir das Außen als intensiv erleben.
Aber es ist auch dann wichtig, wenn wir etwas für uns selber erreichen möchten.
Innere Sicherheit steht für uns auch in Verbindung mit dem Thema Veränderung.

Je mehr Veränderungen passieren oder wir selber möchten, desto mehr suchen wir auch die innere Sicherheit.


Beide Bereiche – Veränderung und Sicherheit – sollten sich die Balance halten dürfen.
Oft sind beide aber in einem Extrem.
Wenn im Außen viele Veränderungen sind, gehen wir umso mehr in ein Gefühl von Stabilität.
Dies führt dann manchmal auch zur Schockstarre, ganz nach dem Motto:
die Veränderung im Außen genügt, es reicht. Selber gehen wir dann in Unbeweglichkeit, fast so, als möchten wir wie ein Bock dagegen halten.
Dies ist aber nicht möglich: wir brauchen die Beweglichkeit – körperlich genauso wie geistig.

In jeder Situation dürfen wir uns selber weiterentwickeln, und zwar in dem Maß, wie wir das selber möchten und vor allem wohin wir uns entwickeln möchten.


Persönliche Entwicklung darf immer authentisch sein, darf sich immer dorthin entwickeln, wie wir selber leben möchten.
Dazu brauchen wir aber die ideale Balance: nicht zu erstarren, nicht zu blockieren, sondern in der Flexibilität zu bleiben.

Diese kannst du durch eine wichtige körperliche Qualität erreichen:
gönne es dir, dass in deiner Beckenmitte eine ausgleichende, ruhende Kugel in deiner Fantasie platziert ist.
Achte im Körper darauf, was du alles entspannen kannst, damit diese Kugel frei in dir ist.
Dass sie von nichts festgehalten oder eingeengt wird.

Diese Kugel darf immer – im gesamten Alltag – in dir sein.
Ich garantiere dir, dass du dadurch innerlich ruhiger bist, die Kugel wirkt als deine persönliche innere Stabilität.
Es verändert sich dadurch die gesamte Wahrnehmung bei dir, du wirst besser erkennen und besser handeln können.

Auch im podcast dieser Woche geht es wieder um dieses Thema der inneren Sicherheit.
Dazu gibt es auch eine tolle bildliche Erklärung zum Thema Balance aus einem Interview von mir mit dem Osteopathen Hans Meirhofer.
Und ich leite dich wieder durch die Übung mit der inneren Kugel. Du findest den podcast
oben, gleich nach dem Titel oder in diversen podcast apps – suche bitte unter „körperbewegt“

Aktuelles: am kommenden Montag, 23.11. startet meine neue kostenfreie 3-teilige Videoserie zu meinem neuen Programm: „Joyful – dein Körper als Wegweiser in ein erfülltes und leichtes Leben“.
Melde dich gerne hier dafür an: „Joyful – 3-teilige Videoreihe“

Und nun wünsche ich dir deine ideale innere Stabilität und Balance mit deiner inneren Kugel
Herzliche Grüße
Uli
(Ulrike Bauer)

Innere Stärke darf deine persönliche innere Stärke sein.
Eine innere Stärke, die dich mit deiner Persönlichkeit in Verbindung bringt.

Deine persönliche innere Stärke ist deine persönliche innere Substanz, die dir immer und überall zur Verfügung steht.


Die echte innere Stärke hat nichts zu tun mit Kraft, Druck, hat nichts damit zu tun, unbedingt durch Situationen durch zu kommen, nichts damit zu tun, zu kämpfen, um sich durchzuboxen.
Natürlich ist es auch eine Form von Kraft, die dich auch in schwierigen Situationen unterstützen kann.
Das aber macht sie durch eine besondere Qualität.
Es ist es eine Qualität, die dein ideales inneres Zentrum ist, eine Qualität, die dir hilft, dich selber zu verkörpern.
Eine innere Substanz, die dein inneres Leben ist.

Diese innerste Substanz ist deine Wirbelsäule.
Sie ist dein innerster Kern.


Deine Wirbelsäule verbindet Kopf und Becken, bzw. Becken und Kopf.
Dadurch verbindet sie Denken und Körper – und dadurch verbindet sie Gedanken und Materie.
Jeder deiner Gedanken wird direkt an deinen Körper transportiert und jeder Gedanke löst auch etwas im Körper aus.
Das heißt, es macht Sinn, immer wieder einmal bei sich selbst zu hinterfragen, was wir denken.
Oder was wir denken MÖCHTEN.
Wir sind unseren Gedanken nicht ausgeliefert, wir dürfen entscheiden, was wir denken möchten.

Je grandioser deine Gedanken sind, desto mehr zeigt dir das dein Körper in Form von Vitalität.
Das bedeutet nicht, dass wir immer nur positiv denken müssen.
Aber wir dürfen gerne so manch negativen Zweifel auch mal beiseite lassen. Manche Gedanken dürfen wir auch gerne umändern.

Stell dir nun diese Verbindung Wirbelsäule einmal bitte vor.
Wirbel und Bandscheiben im Wechsel.

Jeder Wirbel ist ein Einzelstück, ein Unikat.
Sie übergibt das genauso an dich: auch du bist ein Individuum.


Kein Wirbel gleicht einem zweiten.
Und jeder hat einen anderen Platz – durch die S-Form der Wirbelsäule sitzen manche mehr innen, manche mehr rückwärts am Körper, manche weiter oben, manche weiter unten.
Zusätzlich noch ist jeder Wirbel durch die Körpernerven mit anderen Organen und Muskeln verbunden.
So hat jeder Wirbel eine andere Aufgabe, jeder Wirbel ist ein Einzelstück.
Je freier die Wirbelsäule, je weniger Blockaden, desto besser kann jeder Wirbel seine Aufgabe erfüllen.
Das wiederum hängt ab auch von unseren Gedanken.

Ein Beispiel, wie Denken und Wirbelsäule eng zusammenhängen:


deine Wirbelsäule, die von Kopf bis Becken reicht, durchquert dadurch innen den gesamten Oberkörper.
Dieser Oberkörper spiegelt in jedem Bereich andere Themen wider.
Das ist nicht nur energetisch. Das ergibt sich auch durch unsere Art der Bewegung, wie stark oder breit jeweils die Muskeln sind.
In diesen Bereichen des Oberkörpers sind dadurch verschiedene Themen wie spüren, beobachten, pures Leben, bei sich sein oder auch unsere Urkraft, wie wir verwurzelt sind.
Genauso liegt es auch an uns, verschiedene Themen zu leben.
Wenn wir uns im Leben nur auf ein Thema spezialisieren, wenn wir zum Beispiel nur auf die Verwurzelung achten und auf das Spüren vergessen, blockiert die Wirbelsäule.
Sie ist dadurch nicht mehr so durchlässig an Informationen.
Das spüren wir oft, wenn wir das Gefühl haben, in Themen stecken zu bleiben.

Je vernetzter wir in den Themen wie spüren, verwurzeln oder Lust und Laune zu haben, verbinden,
umso freier ist die Wirbelsäule, desto mehr werden wir selber auch zu einem Individuum.


Denn so wie jeder Wirbel ein Unikat ist, desto mehr darfst du dir bewusst machen, dass auch du ein Unikat bist.
Manchmal vergessen wir das im Alltag. Manchmal sind wir eher wie ein unbedeutendes Teil einer großen Masse.
Das bedeutet nicht, dass wir groß auftreten müssen, aber es bedeutet, dass du dir gönnst, du selber zu sein.
Keiner ist so wie du. Keiner hat die gleichen Werte.
All das darf in dir, in deiner Wirbelsäule verankert sein, hier lebendig sein, wie in einem mittleren Zentrum.

Mach dir bewusst, dass du, du selbst, als Zentrale in dir selbst verankert bist.


Und dadurch, dass die Wirbelsäule mit so vielen verschiedenen Bereichen und Themen verbunden ist, bedeutet es:
deine Wirbelsäule ist das pure Leben in dir.
Pures Leben bedeutet, eine Verbindung zu haben aus allem.
Dass wir nicht nur immer Struktur und Klarheit sind, sondern dass wir genauso auch neugierig sind auf Neues.
Beides ist gleich wichtig.

Das alles verkörpert die Wirbelsäule für uns.
Um diese Themen uns selber zu ermöglichen, können wir uns auch selber helfen, indem wir ein neues Bild unserer Wirbelsäule erschaffen.
Die Wirbelsäule ist nicht steif, sie ist kein Stab. Manchmal haben wir dieses Bild, weil unser Verstand weiß, dass die Wirbel Knochenmaterial ist.
Und das ist für uns meist hart.


Gönne dir, deine Wirbelsäule fließen zu lassen.



In der neuen Podcast-Folge gebe ich dir dafür eine Übung zum Mitmachen:
Du findest sie oben, gleich nach dem Titel.

Und nun wünsche ich dir eine wunderbare Zentrierung und neue innere Stärke!
Deine Uli
(Ulrike Bauer)

Ankommen bei sich selber – das ist nur durch deinen Körper möglich.


Erst wenn der Körper den richtigen Raum anbietet, ist es wie ein Ankommen bei sich selbst – zu Hause.
Bei mir selbst ankommen, bedeutet, Raum für mich zu haben.
Es fühlt sich an, wie ein zu mir selbst finden, eine innere Ruhe finden, oder ein Ausgeglichen sein.

Durch ein Ankommen bei mir selber ist es möglich, Stress abzubauen

Bei dir sein, dich zu spüren – kaum ein anderer Körperbereich kann dir das so ermöglichen, wie dein Brustkorb.
Er lässt dich bei dir ankommen, lässt dich wieder mehr spüren, anstatt immer nur zu denken.

Was uns eine falsche Haltung wegnimmt, ist die Möglichkeit, bei uns selber anzukommen.
Eine richtige Haltung hingegen kann uns soooo viel ermöglichen.
Allem voran ermöglicht es uns, anzukommen.
Anzukommen im Körper und damit anzukommen bei dir selber.
Dieses Ankommen ist für uns sehr wichtig, weil es uns so gut tut.

Wegkommen vom ewigen Planen, vom Denken im Kopf, wegkommen vom nur strukturiert sein, vom immerwährenden Tun und Machen aus dem Denken heraus.
Dafür anzukommen im Körper, um zu spüren.



Denn der Brustkorb kann dir ermöglichen, zu spüren, welche Themen für dich wichtig und richtig sind, zu erkennen.

Die falsche Haltung wird oftmals sehr leicht ausgelöst, meist in 2 Richtungen.
Was wir im Alltag oft machen, ist, dass wir ihn zu sehr nach vorne schieben, dass wir das Brustbein nach vorne wegdrücken.
Genauso machen wir gerne das Gegenteil: das Brustbein nach innen zu ziehen, fast innen in uns zu verstecken.
Beides tut uns aber nicht wirklich gut. Es tut uns körperlich nicht gut, aber auch nicht für unser inneres, persönliches Wohlgefühl.

Denn was der Brustkorb braucht, ist, dass wir ihn rundherum wahrnehmen, dass wir ihm die Möglichkeit geben, dass er sich in alle Richtungen rundherum öffnet.


Das kannst du dir bildlich so vorstellen, dass der Brustkorb in alle Richtungen nach außen sieht.

Warum kommen wir in diese falsche Haltung?


Das wird ausgelöst durch unsere Ursysteme.
So wie wir im Denken durch äußere Situationen ausgelöst, reagieren, so reagieren wir auch im Körper.
Drücken wir das Brustbein zu weit nach vorne, schieben wir es nach vorne, so ist das wie eine Kampfhaltung.
Stell dir einen Hahn vor, der sich auf Kampf vorbereitet. Dieser Hahn schiebt seine Brust weit nach vorne.
Genauso machen auch wir das.
Wenn wir das Gefühl haben, durch eine Situation unbedingt durch zu müssen oder für eine Situation zu kämpfen, schieben wir rasch das Brustbein nach vorne.
Wir öffnen das Brustbein zu stark und geben nach vorne viel zu viel Kraft.

Und auch umgekehrt.
Wenn wir von etwas nichts wissen möchten, wenn uns etwas zu viel ist, dann ist es Rückzug. Es ist die Fluchthaltung.

Diese beiden Fehlhaltungen sind so gut wie immer durch den Bezug zum Außen ausgelöst.
Es kommt dabei auf die persönliche Haltung an.
Wenn dir zum Beispiel eine Situation im Außen nicht gefällt, kann es sein, dass wir manchmal dagegen ankämpfen, bei einer anderen Situation wiederum ziehen wir uns zurück.
Oder, wenn wir eine Situation intensiver beobachten.
Wenn es uns sehr interessiert, kann es genauso sein, dass wir zu sehr öffnen, oder wenn es uns nicht gefällt, ist wiederum beides möglich: wir kämpfen dagegen an oder ziehen uns davor zurück.

Der Brustkorb verhält sich fast so, als könnte das Brustbein selber schauen.
Manchmal will es etwas unbedingt sehen, manchmal will es etwas nicht sehen.



Was der Brustkorb allerdings braucht, ist eine Rundum-Wahrnehmung.
Er möchte im gleichen Maß nach vorne und nach hinten ausgeglichen sein.
Kein Schub nach vorne, kein Schub nach hinten.


Dabei kannst du dir durch eine einfache Wahrnehmung helfen:


Leg dir deine Hand vorne auf das Brustbein.

Und nun spüre mit geschlossenen Augen hin: Darf die Haut, die direkt unter deiner Hand ist, sich entspannen?
Oder möchte die Haut die Hand wegschieben von sich?
Es darf das Gefühl entstehen, dass das Brustbein wie ein Pendel ist.
Nach unten hängend, angenehm hängend hinunter Richtung Boden.

Spüre einmal hin: dieses Pendel verändert deinen gesamten Zustand.
Es entspannt deinen Körper und es bringt dich in einen Zustand der Gegenwart.
Es verändert deinen inneren Zustand.
Du bist dadurch nicht im Angriff und nicht im Rückzug.
Dieser Zustand bedeutet zu sein: um in dir selber zu entspannen, um eine innere Leichtigkeit zu erreichen, da Staus, die sonst in dir sind, gelöst werden.

Nur dieses Bewusstsein des Pendels hilft dem Brustkorb, rundum frei zu sein.
Denn automatisch organisiert sich auch der Rücken neu. Er ist nicht rund nach hinten, schiebt aber auch nicht nach innen.


Was dir dein Brustkorb dadurch ermöglicht, ist, in einer persönlichen Entspannung zu erkennen, was für dich richtig ist, welche Themen für dich stimmig sind.


Der Brustkorb gibt dir den Raum, den du dafür brauchst. Er ermöglicht dir, gut bei dir selber anzukommen und nicht immer ins Tun zu gehen.
Du erreichst, wahrzunehmen, was dir gefüllt.
Dadurch entsteht es, authentisch zu sein.

Gönne es dir, im Alltag immer und überall dein Brustbein zu entspannen.
Im Podcast hast du wieder die Möglichkeit, durch das Zuhören besser in diese besondere Brustkorbqualität hinein zu spüren, und vor allem auch die Brustbeinübung dadurch tiefer genießen zu können.
Du findest den Podcast oben, gleich nach dem Titel

Ich wünsche dir viel Genuss durch ein neues Ankommen bei dir durch dein Brustbein
Deine
Ulrike Bauer
 



Erlaubst du dir selber manchmal, aus einer Schwere, aus Schwere des Alltags auszusteigen und hinein zu finden in Leichtigkeit?

Und das auch, wenn es im Außen Forderungen gibt?

Was wir dazu brauchen, ist eine Bereitschaft …… bereit zu sein für mehr Leichtigkeit.
Denn dass wir Leichtigkeit WOLLEN, ist das eine, dafür aber auch bereit zu sein, ist das andere.

Eine Leichtigkeit, für die der Körper die absolute Basis sein darf – denn Leichtigkeit im Kopf, im Denken, ist mehr als schwierig.


Denken bringt uns selten in Leichtigkeit.
Denn vielleicht kennst du das: dass es oftmals schwer wird, je mehr wir nachdenken.
Schwer im Sinne von Gewicht. Vieles – auch thematisch – bekommt Gewicht und zieht uns damit weg von Kreativität.
Und Kreativität können wir gerne gleichsetzen mit der positiven Version von Leichtigkeit.

Leichtigkeit bringt uns weg von manchem Durcheinander – Durcheinander, das oftmals durch zu viel Nachdenken entsteht.
Wo wir nicht mehr wissen, in welche Richtung es gehen soll oder gehen wird.
Wir dürfen gerne aus so einem Durcheinander aussteigen.

Dafür gibt es einen Körperbereich, der dir das ermöglichen kann: deine Schultern.
Voraussetzung ist: dass wir hier aussteigen aus alten Bewegungs- und Haltungsmustern.


Vielleicht kennst du es auch noch von früheren Haltungserklärungen, dass wir gehört haben, dass Schultern weit nach hinten gezogen werden sollen, und dann am besten auch noch weit nach unten.

Erlaube dir, dass Schultern rein seitlich sein dürfen. Der äußerste Schulterbereich, vor allem die Schultergelenke, dürfen rein seitlich sein, nicht nach vorne gezogen, aber auch nicht nach hinten.
Schultern kannst du dir vorstellen wie seitliche Fühler, wie Antennen zur Seite.
Denn wir brauchen tatsächlich die Seiten, um aus Mustern, die wir denken und leben, aussteigen zu können.


Warum ist das so wichtig?


Stell dir vor, dass du sitzt und viel denkst, um vielleicht etwas Neues zu planen.
Das kommt ja in der Arbeit oft vor: etwas zu planen, etwas zu entwickeln.
Oder auch zu sitzen und die Liste zu schreiben fürs nächste Einkaufen.
Wenn wir dann Verspannungen im Körper bemerken, eine Schwere vor lauter Denken in uns bemerken, brauchen wir eine Pause und möchten vielleicht an die frische Luft und gehen hinaus zum Spazieren gehen.
Wir möchten wegkommen von den eingefahrenen Denkmustern, die entstanden sind durch zu langes und intensives Denken.

Versetze dich nun in diesen Spaziergang. Hier können uns die Seiten sehr bewusst machen, was sich dadurch verändert.
Wenn du vorher in einem intensiven Denkprozess warst, kennst du das vielleicht, dass du auch beim Spazierengehen noch einige Zeit in diesen Gedanken bleibst.
Wir bemerken gar nicht wirklich, was um uns herum sich befindet, bekommen nicht mit, was wir sehen oder hören könnten.
Wir sind immer noch in Gedanken und nicht beim Gehen. Wir bleiben ins uns noch fest verhaftet.
Das einzige, worauf wir außerdem noch achten, ist das, was vor uns liegt, damit wir uns orientieren, wohin wir gehen.
Aber ansonsten bemerken wir nicht viel.

Doch dann, irgendwann während des Gehens, ändert sich meist etwas. Etwas in dir beginnt zu entspannen.
Aus einem einfachen Grund.
Du beginnst deine Sinne zu öffnen.
Denn du beginnst zu sehen, was auch seitlich von dir ist.
Vielleicht bemerkst du einen schönen Baum neben dir, vielleicht beobachtest einen Vogel, der neben dir fliegt.

Du öffnest deine Sinne – und das nicht nur nach vorne.
Du beginnst dich, den Seiten zuzuwenden.
Und das entspannt, das bringt ein angenehmes Gefühl von Leichtigkeit.
Du bist ausgestiegen aus der Schwere der vorhergehenden Denkmuster und dafür in eine Bereitschaft gekommen, Neues zu entdecken.
Denn du hast an deiner Seite etwas entdeckt und erkannt.
Es lässt dich wieder durchatmen.


Wenn du das auch jetzt, beim Sitzen spürst, dieses seitliche Beobachten auch beim Sitzen anwendest, dann wirst du auch hier spüren:
dieses seitliche Einbeziehen öffnet den Geist, es macht uns weit.


Es entsteht eine Luftigkeit, denn du beginnst zu entdecken.
Dieses Entdecken ist genauso körperlich möglich – indem du die Schultern breit und seitlich weit sein lässt.

All das, was du beim Spazierengehen durch deine Sinne weit werden lässt, ist genauso durch deine beiden Schultern spürbar.
Lasse sie so breit wie möglich sein, und auch so luftig leicht wie möglich.
Fast schwebend.
Stelle dir gerne vor, dass sie sehr sehr breit sein dürfen, in deiner Fantasie gerne 1 Meter breiter als real.
Und stelle dir bildlich vor, was deine Schultern berühren, so als hättest du Fühler.

Anfangs wirst du dir vielleicht eher das Reale vorstellen, das sich in deiner Vorstellung tatsächlich neben dir im Raum befindet.
Dann aber kannst du genauso auch Themen ertasten, die du durch sensitives Fantasietasten erspüren kannst.
Du kannst dadurch Themen erkennen, die deine Schultern berühren.

Es darf durch deine Schultern eine Leichtigkeit entstehen.
Leichtigkeit, in der du deine besten Lebensthemen erkennen kannst.

Gönne es dir, und geh mit deinen breiten, luftigen Schultern in deinen Alltag.
Du wirst dadurch andere Erkenntnisse haben und so manches anders entwickeln können.

In meinem neuen podcast spreche ich wieder über dieses Thema. Hier hast du auch die Möglichkeit, die Übung im Sitzen für deine Schulter mitzumachen. Ich leite dich durch diese Übung durch, sodass du sie auch angenehm mit geschlossenen Augen machen kannst.
Du findest den Podcast oben, gleich nach dem Titel

Und nun wünsche ich dir viel Genuss und neues Erspüren deiner Themen für deine Persönlichkeit.

Herzliche Grüße
Uli
(Ulrike Bauer)





Auftreten – ein Wort mit verschiedensten Bedeutungen.
Gemeint ist hier tatsächlich dein Auftritt, wie ein Bühnenauftritt – in deinem Leben.
Allerdings nicht als Rolle, die du spielt, sondern ein Auftritt völlig authentisch, voll und ganz du selbst.
Und das – ermöglichen dir deine Füße.

Deine Füße ermöglichen dir ein Auftreten, so wie du dich selber siehst,
sie lassen dich auftreten mit den Themen,
die du leben MÖCHTEST.

Deine Füße stehen mit 2 Themen in direkter Verbindung:
– ob du die Themen lebst, die du auch wirklich gerne lebst
– und dass du gut und ideal auftrittst

Wenn du dir Füße vorstellst, was sie tun, dann sagt der Verstand meistens:
Füße sind dazu da, damit ich gehe, oder auch, dass ich auf ihnen stehe.
Wenn wir ein bisschen tiefer in dieses Thema hineinschauen, dann könnten wir auch sagen:
Füße sollten richtig gut einen Kontakt zum Boden herstellen.
Oder auch: Füße treten auf.
Füße „machen“ Begriffe wie auftreten, betreten – einen Raum betreten, oder auch eintreten – in einen Raum, in ein Thema eintreten.
Du merkst, diese Begriffe sind im Deutschen alles andere als eindeutig, haben auch einen negativen Charakter.
Ich möchte mir mit dir zusammen nun gerne natürlich die positive Bedeutung dieser Begriffe ansehen. Denn das ist das Thema der Füße.

Füße möchten gerne einen idealen Kontakt zum Boden haben.


Eine spezielle Formulierung von mir ist hier:

Füße wollen den Boden mögen – der unter ihnen ist.
Das ist der Wunsch der Füße: dass sie nicht einfach irgendeinen Boden von uns bekommen,
sondern dass sie einen Boden unter sich haben, auf dem sie wirklich gerne stehen.

Warum das so wichtig ist?
Stelle es dir gerne bildlich vor: wenn die Füße das Material unter sich richtig gerne haben, dann suchen die Füße auch wirklich den Kontakt nach unten.
Und den braucht unser Körper.
Haben Füße einen Boden unter sich, den sie nicht mögen, reagieren sie gerne, wie wir auch selber emotional reagieren würden: sie ziehen sich zurück, sie flüchten vor dem Boden.
Die Muskulatur zieht weg vom Boden.
Und dann entsteht so etwas wie Stau nach oben: Es verkürzt sich die Beinmuskulatur, die Beingelenke sind nicht frei, Schultern werden hochgezogen, und vor allem der Kopf hat totalen Stau. Wir haben einen „vollen“ Kopf.

Es ist daher ganz wichtig, dass die Füße den Bodenkontakt nach unten suchen.


Dafür möchte ich dir gerne eine Bewusstseinsübung mitgeben.



Spüre bitte einmal hin, jetzt, so wie du sitzt:
welchen Boden hast du jetzt gerade unter deinen Füßen. Spüre ganz realistisch hin.
Merkst du, dass wir oft im Alltag gar nicht wissen, welcher Boden unter uns ist?
Spüre jetzt bewusst hin: Mögen die Füße den Boden, der gerade unter dir ist?
Oder hätten sie gerne einen anderen Boden unter sich?
Wie möchten sie den Boden? Welches Material, Holz, Teppich, weich, flauschig, klar…..?

Nimm dir nun bitte ein Material, das deine Füße gerne unter sich haben möchten.
Du kannst dabei völlig kreativ sein.
Nimm dir das Material und lege es dir unter deine Füße.
Stell die Füße drauf.
Spüre nun hin, – gerne mit geschlossenen Augen – wie es nun ist, wenn die Füße auf dem Material stehen, das sie mögen.
Dass sie gerne mit diesem Material einen Austausch machen. Dass sie gerne hinspüren, und dass sie es auch gerne haben, wenn sie von diesem Boden auch Informationen bekommen.


Kannst du spüren, dass du sofort viel geerdeter bist, dass du viel mehr im Moment bist, dass du einfach da bist?
Du schwebst nicht in Gedanken, sondern bist direkt in der Situation drinnen.

Dein Kopf kann dadurch entspannen, freier werden.
Und du spürst eine für dich stimmige, angenehme Qualität unter dir und dadurch auch IN dir.
Schwere fällt ab, es darf dadurch zwar geerdet, aber leichter werden.

Denn das ist es, was Körper und auch Geist brauchen: sie brauchen Kontakt zum Boden.

Tu dir selber den Gefallen, und organisiere dir so oft wie möglich in deinem Alltag den Boden unter den Füßen, den du gerne haben möchtest.
Du wirst sehen, dass du besser denken kannst, und dass du mit einer neuen, nämlich sehr authentischen Persönlichkeit im wahrsten Sinne auftrittst.
Du kannst dies immer und überall anwenden, und wenn du dir keinen angenehmen Boden real unter deine Füße geben kannst, dann mach es durch Visualisierung.
Stelle dir deinen gewünschten Boden vor, so zum Beispiel während eines Gespräches,
beim Arbeiten, wenn du etwas entwickeln möchtest, egal, bei welcher Situation.
Diese Situationen werden besser verlaufen, da du deine Bedürfnisse durch das gute Bodengefühl mit einbeziehst.
Du bringst dich automatisch selber ein.

Durch dieses neue Bewusstwerden verändert sich nicht nur dein Wohlgefühl oder auch deine persönliche Präsenz, es hat auch großen Einfluss auf deinen Körper.
Füße sind ausgeglichener in ihrer Muskulatur, was sich ganz klar auswirkt auf deine gesamte Statik:
Knie gleichen aus, dein Becken entspannt, und das balanciert sich aus bis hinauf zu deinem Kopf.

Und nun kann es wirklich interessant werden.
So wie du das Material wählen kannst, den Boden wählst, auf dem du stehst, genauso kannst du das nun umsetzen auf deine Lebensthemen.


Wie das möglich ist, erkläre ich dir in der neuen Folge meines Podcasts.
Du findest ihn oben, gleich nach dem Titel.

Und nun wünsche ich dir tolle neue Erfahrungen durch deine Füße und deinen gewünschten Boden.

Viel Genuss für dich
Uli
(Ulrike Bauer)

Ins Gehen zu Kommen – oder anders gesagt – ins Tun zu kommen.
Das hat beides mehrfache Bedeutung, sowohl körperlich, als auch thematisch.

Ins Gehen kommen – ins Tun kommen.
Zu gehen bedeutet körperlich zu gehen, aber auch zu gehen im Sinne von weiter zu kommen, etwas zu entwickeln, in unseren Themen im Leben.


Das ist ein Thema, das in der heutigen Zeit besonders wichtig ist.
Wir haben über viele Jahre gelernt, mehr zu denken.
Wir denken oft mehr, als wir tun.
Wir denken oft Situationen, haben sie wunderbar im Kopf, wir planen, aber wir führen dann oft diese Themen nicht aus.


Führen wir die Themen allerdings aus, dann kommen wir aktiv ins Tun, wie kommen aktiv ins Gehen.
Dabei unterstützt dich dein unterer Rücken.
Das körperliche Gehen und das Gehen in Themen ist sehr eng verbunden.
Der untere Rücken kann dich hier in ein neues Bewusstsein bringen.
Der untere Rücken ist ausschlaggebend für das körperliche Gehen.
Jeden Schritt, den du machst, solltest du vom unteren Rücken führen.

Dieses Gehen aus dem unteren Rücken kann anfangs sehr ungewohnt sein, da wir meist im Alltag andere Gewohnheiten haben.

Wir gehen oft durch die Führung der Bein-Vorderseite, so als würde zum Beispiel jemand an der Kniescheibe anziehen.
Das Gehen, die Führung für dein Gehen ist aber an der Körper-Rückseite.


Alleine dieses Bewusstsein gleicht schon viel in uns aus: in unseren Gefühlen, in unserem Denken, aber natürlich auch im Körper.

Der untere Rücken sollte nicht blockiert sein.
Was passiert aber, wenn der Rücken blockiert ist – oder genauso, wenn er frei ist?

Der untere Rücken, von dem ich spreche, ich der Bereich ungefähr beim Hosenbund.
Hier darf der Rücken nach unten in die Länge wirken.
Wir schieben an dieser Stelle den Rücken aber gerne auch mal nach innen.
Wir machen das, als würden wir uns im Rücken abstützen und schieben den Rücken dabei nach innen. Der Rücken schiebt innen und dadurch der Bauch weit nach vorne.
Der Rücken will aber nicht nach innen schieben, er möchte Länge haben, nach unten wirken.
So kann er zu einem Art Motor werden – für jede Beinbewegung, für dein Gehen.

Wird der Rücken blockiert, dann wird er kurz. Muskeln ziehen sich zusammen, werden eher nach oben geschoben.
Und es macht auch etwas mit dir.
Vielleicht kannst du es spüren:
Ist der Rücken nach innen geschoben, wirkt das eher wie eine innerlich „bockige“ Haltung, gibt eher ein Gefühl, dass wir nicht weitergehen möchten, dass wir stehen bleiben.
Oder wir gehen, weil es sein muss, aber nicht, weil wir Lust dazu haben.
Sind wir in dieser kurzen Rückenhaltung, gehen wir blockiert. Wir verwenden nur Muskeln der Bein-Vorderseite. Dadurch wird auch die Leiste, die Beinbeuge kurz.
Diese Muskeln werden kurz, wenn der untere Rücken kurz ist.
Das ist wiederum die Übertragung auf uns selber, das passiert in Sekunden:
gehen wir blockiert, haben wir die Blockaden auch thematisch.
Sind wir im unteren Rücken lang, dann ändert sich das.
Es ändert sich, wie du persönliche Themen umsetzt.
Du wartest nicht mehr, du kommst ins Gehen, auch thematisch.

Es ändert sich automatisch das Denken, es ändert sich die innere Einstellung.
Denn wenn der Rücken blockiert, dann entsteht rasch die innere Einstellung, dass wir etwas tun SOLLTEN. Es sind Formulierungen wie: ich WÜRDE gerne.
Hier entsteht ein Kreislauf:
wenn wir so denken, blockiert gerne der untere Rücken.
Denken wir mit mehr Lust, mehr freudvoller Aktivität, wird auch der Rücken sich in der Haltung verändern.


Oder wir verändern die Haltung vom Rücken, dürfen wir uns darauf einstellen, dass sich unsere Gedanken verändern.
Bei freiem Rücken könnten Gedanken entstehen, wie: was DARF denn kommen, was könnte sich ändern und damit verbessern?
Es könnten Ideen, die bereits in dir schlummern, in Aktion umgesetzt werden.

Der blockierte untere Rücken ist für uns oftmals wie eine Bremse, wir bremsen uns aus.
Wir verweigern gerne zu gehen, wenn der untere Rücken innen in der Haltung ist.
Wir denken Dinge nur, tun sie aber nicht.
Wir denken doch oft, dass uns etwas gefällt, – tun es aber nicht.
Und so gehen wir in die „Bremshaltung“.

Dies kannst du bereits im ganz Kleinen bereits verändern.


So zum Beispiel, wenn du spazieren gehst.
Du siehst vielleicht eine Blumenwiese und denkst dir, wie schön sie ist.
Denke nicht nur, gehe hin zu der Blumenwiese und nimm zur Wiese Kontakt auf.
Das kannst du immer und überall machen:
Denke Themen nicht nur, mach sie öfter aktiv. Was dadurch passiert, ist ein ganz wichtiger Teil unserer heutigen Zeit.
Wieder Kontakt aufzunehmen, nicht nur auf Distanz zu bleiben.
Dies kannst du bei Themen immer und überall machen.
Und das macht uns lebendig.

Wie du dies durch eine Übung spürbar machen kannst, zeige ich dir in meinem Podcast.
Du findest ihn oben gleich nach dem Titel.

Ich wünsche dir mit diesem unteren Rücken eine neue Qualität in deinem Gehen

Viel Genuss für dich
Uli
(Ulrike Bauer)

Wie oft haben wir die Empfindung, dass Dinge im Alltag erledigt werden sollen, um nicht zu sagen:
erledigt werden MÜSSEN.
Das ist eine Art zu denken, die wir in den letzten Jahren immer mehr gezeigt bekommen:
dass Dinge erledigt werden müssen.

Wie geht es dir dabei?
Hast du dich schon einmal gefragt, wie oft du die andere Seite lebst?
Dich auf etwas zu freuen, es nicht zu müssen. Und zwar besonders dann, wenn etwas getan werden „soll“.
Nicht soll, nicht müssen, sondern dich darauf zu freuen, es zu tun – vor allem bei Themen, die du entwickeln möchtest.

„Müssen“ ist ein großer Anteil in unserem Alltag geworden, auch bei kleinen Dingen.



Wie oft müssen wir noch schnell jemanden anrufen, oder müssen noch schnell einkaufen gehen…..
Dieses Müssen hat einen Charakter, der auch im Körper Verspannungen auslöst.

Daher ist es wichtig, gerne zu gehen. Mit Lust und Laune zu gehen.
Das kann dir dein Knie ermöglichen.
Denn das Knie ist im Körper DIE Symbolik, um in Bewegung zu kommen.
Das Knie kann dir helfen, die Unsicherheit in Freude umzuwandeln.

Denn eines ist wichtig, sich immer mehr bewusst zu machen:
Das, was wir denken, überträgt sich auf den Körper.
Ist in Gedanken immer etwas schwierig, mühsam, überträgt sich das direkt auf den Körper in Form von Verspannungen.
Haben wir Freude daran, zeigt es dir der Körper durch Lebendigkeit.
Genau das können Knie ermöglichen.



Was Knie dafür brauchen: keine Muskelkraft, sondern Raum.


Manches machen wir heutzutage bereits mit zu viel Kraft.
Denn zu viel Kraft wirkt sich aus auf die Art, wie du gehst.

Probiere es gerne aus.
Spanne jetzt einmal deine Knie an, so fest wie du nur kannst.
Bleib in der Spannung und spüre zu deinem Kiefer. Merkst du, wie du dadurch auch die Zähne zusammenbeißt?
Oder wie du die Schultern dadurch hochziehst?
Gibst du nun deine Knie frei, entspannt nicht nur alles an dir, sondern die Knie werden auch sensitiver.
Sie können empfangen, was für dich auf deinem Weg wichtig ist.

Genau das kann das ideale Wechselspiel werden:
ein freies Knie überträgt sich auf dein Gehirn, es wird freier für dich.
Denn genauso wie sich deine Gedanken auf deinen Körper, deine Bewegung übertragen, genauso wirkt die Qualität deines Körpers auf dein Denken und deine Emotionen.

Eine Möglichkeit, wie das Knie für dich wirken kann, ist die Kniekehle.

Gerade die Kniekehle ist es, die wir ganz besonders gerne verspannen.
Aber die Kniekehle ist ein weicher Bereich deines Körpers.
Weiche Bereiche wollen weich sein.
Und auch hier ist es so: ist die Kniekehle weich, geht genau diese Qualität auf deinen Kopf über: weicher zu sein, flexibler zu sein anstatt etwas durchboxen zu wollen.


Spüre zu deiner Kniekehle hin, und lasse ihr so viel Raum wie möglich, stelle sie dir ganz weich vor.

Dazu kommt eine Symbolik deiner Kniekehle:
diese ist, etwas von dir zu zeigen. Sie macht dich authentisch.
Dies kannst du durch eine Visualisierung möglich machen.
Stelle dir an deiner Kniekehle ein Bild vor, das dir besonders gut gefällt und erlaube diesem Bild an deiner Kniekehle viel Raum.
Nicht nur, dass diese Qualität körperlich vieles freier werden lässt, lässt es dich selber freier werden.

Dieses Bild darf gerne ein Bild deines Weges sein, deines Themas, das du entwickeln, das du gehen möchtest.
Das beinhaltet, dass du weißt, was du von deinem Thema möchtest.
Dieses Bild zeige an deiner Kniekehle.
Es wird auf dich abfärben.
Denn wenn du es am Körper spürst, es dir innerlich vorstellst,
gehen Körper und Gedanken den gleichen, gemeinsamen Weg.

Genau damit, mit diesem Bild gehe in deinem Alltag.
Gehe mit diesem Bild an der Kniekehle, wenn du dein Thema entwickeln, ausführen möchtest.
Es wird deinen Zugang zu deinem Thema verändern.
Das kann vom kleinsten Thema sein bis hin zum großen Projekt.

Mehr zu diesen Thema erkläre ich dir in meiner neuen Podcastfolge.
Du findest sie oben, gleich nach dem Titel.

Und nun wünsche ich dir viel Genuss und tolle neue Erfahrungen bei deiner persönlichen Freude durch deine Kniekehlen.
Uli
(Ulrike Bauer)